Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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Sätzen zu der Barke gelangt, in welche er hinein⸗ ſprang. 1

Der Fiſcher ſtieß, als hätte er die Beſorgniſſe des Pächters getheilt, raſch in den See hinaus und dieſer athmete wieder freier.

Nach zehn Minuten erſchienen Chauſſée und Bäume nur noch wie eine düſtere Linie am Horizont.

Courtin kannte ſich nicht mehr vor Freude. Dieſe Barke, die ſich ſo gerade zu rechter Zeit ein⸗ fand, erfüllte ſeine höchſten Wünſche, übertraf alle ſeine Hoffnungen. Einmal in Port⸗Saint⸗Martin, hatte er nur noch eine Meile, um nach Nantes zu gelangen. Eine Meile auf einer zu jeder Stunde der Nacht begangenen Straße, wie dieſe, und ein⸗ mal in Nantes, war er gerettet.

Courtins Freude war ſo groß, daß er unwill⸗ kürlich und in Folge der Reaction der Schreckniſſe, die er erfahren hatte, ſie ganz offenkundig laut werden ließ. Im Hintertheil des Fahrzeugs ſitzend, ſchaute er trunken den Fiſcher an, der über ſeine Ruder ſich beugend, mit jedem Druck ſeiner Arme ſich mehr vom Ufer entfernte, wo die Gefahr war; er zählte dieſe Ruderſchläge, dann betete er im Stillen, betaſtete ſeinen Gurt, ließ das Gold durch deſſen Biegen gleiten.

Es war nicht Glück, es war Trunkenheit.

Inzwiſchen fand er allmälig, daß der Fiſcher ſich weit genug vom Ufer entfernt hatte und es Zeit wäre, auf den Hafen Saint⸗Martin hinzu⸗ halten, den ſie, wenn man der dem Boote gegebe⸗ nen Richtung länger folgte, unfehlbar rechts laſſen mußten.