Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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LXXI. Märſche und Gegenmärſche.

Trotz Uebermaaß von Schwäche und Spath, womit Alter und Erſchöpfung Meiſter Courtins Klepper beſchenkt hatte, bewahrte das brave Thier in dem Paßgang, der bei ihm den Trott vertrat, hinlängliche Energie, um Michel vor neun Uhr Abends nach Nantes zu bringen.

Die erſte Station ſollte in dem Wirthshaus zum Point⸗du⸗Jour ſein*).

Kaum hatte er den Pont Rouſſeau überſchritten, als er das obengenannte Wirthshaus aufſuchte.

Als er den Schild erkannte, welcher einen Stern darſtellte, der ſich zu einem Strahl von ſchönſtem gelben Ocker, den der Maler zu ſeiner Verfügung gehabt hatte, verlängerte, hielt er mit ſeinem, oder vielmehr Meiſter Courtins Klepper vor einem höl⸗ zernen Troge an, der zur Erfriſchung für die Pferde der Fuhrleute diente, die ohne auszuſpannen, Halt

machen wollten.

Niemand erſchien auf der Schwelle des Hauſes, vor welchem der junge Mann ſich befand. Ver⸗ geſſend das niedrige Coſtüm, womit er bekleidet

*) Anbrechender Tag. A d. Uleb.