Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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unbeſtimmten Gefühl der Neugierde nachgegeben. Der erſte Schmerz, der eben ſo grauſam ſein Herz betroffen, hatte ihn in einen Zuſtand der Niederge⸗ ſchlagenheit verſenkt, wo die Seele beinahe gleich⸗ gültig gegen Alles iſt, was um ſie herum vorgeht, und im Augenblick, wo er der ſüßen, ſo lang ge⸗ hegten Hoffnung, von Mary geliebt zu ſein, entſa⸗ gen mußte, war ein Palaſt oder ein Kerker für ihn beinahe daſſelbe.

Er ſetzte ſich auf den Trog der Preſſe, nachſin⸗ nend, wer wohl der junge Mann in der Blouſe, der Mary begleitete, ſein möchte, und ſeinen eifer⸗ ſüchtigen Aufwallungen nur Ruhe gönnend, um ſich der Erinnerung an die erſten Tage ſeiner Bezie⸗ hungen zu den beiden Schweſtern zu überlaſſen; gleich zerriſſen von dem Einen wie von dem An⸗ dern, denn, ſagt der florentiniſche Dichter, jener große Maler der Höllenqualen, das Andenken an glückliche Zeiten mitten im Unglück iſt der ſchlimmſte aller Schmerzen.

Ueberlaſſen wir Baron Michel ſeinem Kummer, um uns mit dem zu beſchäftigen, was auf den an⸗ dern Seiten des Poſtens von Saint⸗Colombin ſich ereignete.

Dieſer Poſten war, materiell geſprochen, ſeit

einigen Tagen von einem Detachement Linientrup⸗ pen beſetzt und beſtand in einem ſehr großen Ge⸗ bäude, deſſen Fagçade nach dem Hof ging, deſſen Rückſeite an den Vicinalweg ſtieß, der von Saint⸗ Colombin nach Saint⸗Philibert de Grandlieu führt, ein Kilometer vom erſten dieſer Dörfer, ungefähr