Teil eines Werkes 
4. Bd. (1858)
Entstehung
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ins Herz und überzeugt, beſonders nach dem, was ihm Mary ganz leiſe geſagt hatte, daß dieſe gleich⸗ zeitigen Verkleidungen vielleicht eben ſo gut eine verliebte als politiſche Intrigue verbergen, ſuchte er nicht weiter davon zu ſehen, ſondern ging, ſich dem Erſticken nahe fühlend, ſchleunigſt hinweg, in⸗ dem er ſeinen Weg nach dem Pont Rouſſeau nahm, das heißt eine Linie verfolgte, welche der von jenen gewählten gerade entgegengeſetzt war.

Das Gedränge war nicht mehr ſo ſtark; er überſchritt alſo leicht den Kai, ſchaute ſich aber, am Ende deſſelben angekommen, vergeblich nach Courtejoie, Trigaud und ſeinem Pferde um; alle drei waren verſchwunden.

Michel war ſo beſtürzt, daß es ihm nicht eine

Minute einfiel, ſie in der Umgegend zu ſuchen; nach dem, was ihm der Notar geſagt hatte, war es überdieß gefährlich für ihn, eine Klage anzubrin⸗ gen, welche zu ſeiner eigenen Verhaftung führen konnte, während ſie außerdem den vertrauten Um⸗ gang, den er mit den beiden Bettlern hatte, ans Licht brachte.

Er entſchloß ſich alſo, zu Fuß weiter zu gehen, indem er die Richtung nach Saint⸗Philibert de Grandlieu einſchlug.

Mary verwünſchend, den Verrath, deſſen Opfer er war, beweinend, dachte er an nichts weiter, als Meiſter Loriots Rath zu folgen, das heißt, nach La Logerie zurückzukehren und ſich in die Arme ſeiner Mutter zu werfen, zu welcher ihn das, was er geſe⸗ hen hatte, viel mehr zurück führte, als es die Vor⸗ ſtellungen des Notars vermocht hatten.