Teil eines Werkes 
3. Bd. (1858)
Entstehung
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ich an dem Tage, wo man mich angeklagt hat, eine ſchlechte Mutter zu ſein, und man hat es gethan, ich antwortete wie ich antworten mußte: ‚da bin ich, bereit zum Opfer! Sie wird ſagen, daß Sie, meine Getreuen, je mehr meine Sache Ihnen verloren ſchien, deſto weniger mit Ihrer Ergebenheit gefeilſcht haben. Aber für mich iſt es eine Ehrenfrage, ſie nicht nutzlos auf die Probe zu ſtellen. Sprechen wir vernünftig; meine Freunde, nehmen wir Ziffern: das iſt das Poſitivſte. Ueber wie viel Mann glauben Sie, können wir in dieſem Augenblick verfügen?

Ueber zehntauſend Mann beim erſten Signal.

Ach! antwortete Petit⸗Pierre,das iſt viel und doch nicht genug. Der König Louis Philipp verfügt, außer der Nationalgarde, über vierhundert achtzig tauſend Mann unbeſchäftigter Truppen.

Aber die Abfälle, aber die Officiere, die ihre Entlaſſung genommen haben? warf der Mar⸗ quis ein.

Wohlan! ſagte Petit⸗Pierre, ſich an Gaspard wendend,ich lege mein und meines Sohnes Schick⸗ ſal in Ihre Hände; ſagen Sie mir, verſichern Sie mir, und dieß auf Ihr Ehrenwort als Edelmann, daß wir auf zehn mißliche Fälle deren zwei günſtige haben, ſo bleibe ich, weit entfernt, Ihnen die Nie⸗ derlegung der Waffen zu gebieten, in Ihrer Mitte, um Ihre Gefahren und Ihr Loos zu theilen.

Bei dieſer directen Anſprache nicht mehr an ſeine Gefühle, ſondern an ſeine Ueberzeugung, ſenkte Gas⸗ pard den Kopf und blieb ſtumm.

Sie ſehen, fuhr Petit⸗Pierre fort,Ihre Ver⸗ nunft ſteht nicht in Einklang mit Ihrem Herzen,

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