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„Mädchen, Mädchen,“ ſprach der Marquis,„hier ſeht Ihr, hier; kommt mit mir; les't, les't lieber.“
Und er reichte Bertha den Brief, den er eben von Jean Oullier empfangen hatte.
Dieſer Brief lautete folgendermaßen:
„Herr Marquis von Souday!..
„Es iſt in der Sache von König Heinrich V. von Nutzen, daß Sie den Augenblick der Waffener⸗ greifung um einige Tage beſchleunigen; wollen Sie alſo ſo viel als möglich ergebene Männer in der Diviſion, wo Sie das Commando haben, ſammeln und ſich wie jene, aber vornehmlich ſich zu meiner unmittelbaren Dispoſition bereit halten..
„Ich glaube, daß zwei Amazonen mehr in un⸗ ſerer kleinen Armee die Liebe und das Selbſtge⸗ fühl unſerer Freunde zugleich anſpornen könnten, und ich bitte Sie, Herr Marquis, mir gefälligſt Ihre beiden ſchönen und reizenden Jägerinnen als Adjutanten zu geben.
Ihr wohlaffectionirter. Petit⸗Pierre.“
„Alſo brechen wir auf?“ fragte Bertha.
„Parbleu!“ entgegnete der Marquis..
„Dann erlaube mir, Vater,“ ſagte Bertha,„Dir einen Rekruten vorzuſtellen.“
„Immer.“
Mary blieb ſtumm und unbeweglich..
Bertha ging hinaus und kehrte nach einigen Minuten mit Michel an der Hand zurück.
„Der Herr Baron Michel de La Logerie,“ ſprach das Mädchen, dieſen Titel betonend;„welcher Dir, Vater, zu beweiſen begehrt, daß Seine Majeſtät


