meiner geringen Kenntniß Parade machen zu laſſen. Der famoſe kleine Fuß mit dem Nagelſchuh, der kleine Fuß, den ich ſo ſehr in Affection genommen habe, der mir weder Raſt noch Ruhe laſſen will, bis ich ihn wieder gefunden habe, dieſer hübſche kleine Fuß, nicht länger als ein Kinderfuß, nicht breiter als meine zwei Finger, ich habe bei ihm noch nicht Hourvari gemacht wie bei dem von Ma⸗ demoiſelle Bertha; ich ſah ihn im Souterrain, dann wieder in dem Hohlweg hinter den Ruinen, auf der Stelle, wo man Halt machte und ſich berieth, was an dem zerſtampften Boden leicht zu erkennen war; er zeigt ſich noch einmal in der Richtung nach dem kleinen Bach, dann verſchwand er auf einmal an einem großen Stein, welchen der Regen hätte wa⸗ ſchen müſſen, den ich aber im Gegentheil mit Koth befleckt fand. Von dieſem Augenblicke ſetze ich, da die Hippogryphen unſerem Jahrhundert nicht mehr angehören, voraus, daß Herr von Bonneville ſei⸗ nen jungen Begleiter auf die Schulter nahm; über⸗ dieß hat der Schritt des beſagten Herrn von Bonne⸗ ville ſich ſehr ſchwer gemacht. Es iſt nicht mehr der⸗ jenige eines jungen, friſchen, fröhlichen Mannes, wie wir in ſeinem Alter waren, Marquis. Sie erinnern ſich doch der Bachen, wenn dieſelben trächtig ſind und ihr Gewicht durch das, welches ſie tragen, vermehrt iſt? nun wohl, ihre Schaalen legen ſich, anſtatt in die Erde zu ſtechen, platt und gehen aus einander. Von dem Steine an iſt es gerade ſo mit dem Fuße des Herrn von Bonneville.“ „Aber Sie haben etwas vergeſſen, General.“
„Ich glaube nicht.“ 15*


