geweben bedeckt war; ſie hatte dergleichen ſogar in ihren ſchönen Haaren.“
„Dann?“
„Dann ſuchte ich, überzeugt wie ich war, daß ſie dieſen Kopfſchmuck nicht aus Koketterie angenom⸗ men hatte, dieſen Morgen ohne Weiteres nach dem Ort im Schloſſe, der am reichlichſten mit den Ar⸗ beitserzeugniſſen dieſer intereſſanten Inſecten ver⸗ ſehen war.“
„Und Sie haben ihn entdeckt?“
„Meiner Treu! es macht Ihren religiöſen Em⸗ pfindungen, wenigſtens in deren Praxis, keine Ehre, mein lieber Marquis, denn ich habe entdeckt, daß dieß gerade die Thüre Ihrer Kapelle war, die Thüre, woran ich ein Dutzend bemerkte, die mit unglaub⸗ lichem Eifer daran arbeiteten, die Verwüſtung zu beſeitigen, welche man vergangene Nacht in ihren Netzen angerichtet hatte, ein Eifer, der ihnen durch das Vertrauen eingeflößt wurde, daß die Oeffnung der Thüre, wo ſie ihre Werkſtätte aufgeſchlagen hatten, nur ein Zufall war, der zu keiner Annahme einer Erneurung berechtigte.“
„Das ſind, wie Sie zugeben werden, mein lie⸗ ber General, ein wenig unbeſtimmte Indicien.“
„Ja; aber wenn Ihr Spürhund die Naſe im Wind trägt, indem er leicht am Hängeſeil zieht, iſt es nicht noch ein unbeſtimmteres Anzeichen, nicht wahr? Und doch ſtreifen Sie auf dieſes Anzeichen hin ſorgfältig und ſelbſt ſehr ſorgfältig durch das Gehölz!“
„Gewiß,“ ſagte der Marquis, der ſich immer mehr für die Handlung intereſſirte.


