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vir Sie er⸗ vei
bin ſo vollkommen gewiß, ſo tief überzeugt, Alles iſt vorgegangen, wie ich behaupte, daß ich Ihnen erlaſſe, mir zu ſagen, ob ich mich täuſche oder nicht. Es liegt mir blos daran, Ihnen zu beweiſen, aus Eigenliebe, daß wir eine ebenſo feine Naſe in un⸗ ſerem Lager, als Sie in Ihren Banden haben; eine kleine eitle Satisfaction, die ich mir geben will, das iſt Alles.“
„Nun, machen Sie ſchnell, ſchnell,“ rief der Marquis, ſo ungeduldig, als wenn Jean Oullier ihm ſagen wollte, bei ſchönem Schnee, daß er die Spur eines Wolfs aufgefunden habe.
„Beginnen wir mit dem Anfang. Ich wußte, daß der Graf von Bonneville in der vorgeſtrigen Nacht bei Ihnen angekommen war, gefolgt von einem kleinen Bauern, welcher wie eine als Mann verkleidete Frau ausſah und unſerer Vermuthung nach Madame war. Das iſt einé Extrahoffnung, die ich in meinem Inventar nicht figuriren laſſe,“ ſetzte der General hinzu.
„Sie haben Recht. Puh!“ ließ der Marquis hören.
„Aber indem ich in eigener Perſon hier an⸗ kam, wie wir ſagen, wir Militärs in unſerem Bul⸗
letin⸗Franzöſiſch, hatte ich, ohne im Mindeſten durch
den Sturm von Höflichkeiten, dem Sie uns aus⸗ ſetzten, aufgehalten zu ſein, bereits, wie Sie geſte⸗ hen werden, zwei Dinge bemerkt.“
„Laſſen Sie ſehen, welche?“
„Fürs Erſte waren von den zehn Couverts, die aufgelegt wurden, fünf Servietten bereits zuſammen⸗ gewickelt, als gewöhnlichen Gäſten des Schloſſes an⸗ gehörig, was im Fall eines Proceſſes, mein lieber


