Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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Anſicht beiz Ihre Fräulein Tochter, die welche bru⸗ nett iſt...

Bertha.

Fräulein Bertha ergriff eine Fackel, ging hin⸗ weg, und Jedermann außer Ihnen, Herr Marquis, der es wahrſcheinlich für geeignet hielt, ſich im Vor⸗ aus mit den neuen Gäſten zu beſchäftigen, welche der Himmel Ihnen ſchickte, Jedermann entfernte ſich mit ihr: ſie ſchritt über den Hof und der Kapelle zu; ſie öffnete die Thüre, ſie ging zuerſt hinein; ſie drückte rechts vom Altar auf eine Feder, welche in der linken Klaue des an der Vorderſeite des Altars

eingehauenen Lammes verborgen iſt; ſie ſuchte eine

Fallthüre ſpielen zu laſſen; die Feder, die wahr⸗ ſcheinlich ſeit langer Zeit ihren Dienſt nicht mehr gethan hatte, leiſtete Widerſtand; dann nahm ſie die Klingel, die zum Meſſeleſen dient, und deren Hand⸗ griff von Holz iſt und drückte ſie auf den Stahl⸗ knopf; das Täfelwerk wich dann aus einander und ließ eine Treppe ſehen, die in das Souterrain führte; Mademoiſelle Bertha nahm ſofort zwei Al⸗ tarkerzen, zündete ſie an und gab ſie zwei von ihren Begleitern; als Ihre Gäſte durch die Fall⸗ thüre eingetreten waren, ſchloß ſie dieſelbe über ihnen, und kehrte zurück, wie auch eine andere Per⸗ ſon, die jedoch nicht unmittelbar wieder ins Haus trat, ſondern vielmehr im Park herumirrte.

Und nun gehen wir zu den Flüchtlingen über.

Am Ende des Souterrains, das in die Ruinen jenes alten Schloſſes, welches man von hier erblickt, ausgeht, hatten ſie einige Mühe, ſich einen Weg durch die Steine zu bahnen; der eine von ihnen