Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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daß dieſe Nachbarn eine Winkelverſammlung eröff⸗ net haben, bei welcher die Frage der Schilderhebung verhandelt wurde.

Wer wird es beweiſen?

Die Gegenwart der beiden Fremden.

Bah! ¹

Ganz gewiß; denn von den beiden Fremden iſt der kleinere, der als Blondin oder vielmehr Blon⸗ dine nothwendiger Weiſe eine ſchwarze Perücke tra⸗ gen muß, weil er ſich verkleidet, nichts weniger als die Prinzeſſin Marie Caroline, welche Sie die Reichsregentin nennen, oder Ihre königliche Hoheit, der Frau Herzogin von Berry, wenn Sie dieſelbe nicht Petit⸗Pierre nennen.*

Der Marquis machte einen Satz in ſeinem Bett; der General war beſſer unterrichtet, als er ſelbſt, und was er ihm eben geſagt hatte, ein Lichſtrahl; er kannte ſich nicht mehr vor⸗ Freude darüber, daß er die Ehre gehabt hatte, die Frau Herzogin von Berry in ſeinem Schloſſe zu empfangen; aber zum Unglück war er, wie keine Freude auf dieſer Welt vollkommen iſt, genöthigt, ſein Vergnügen zurück⸗ zuhalten.

Hernach? fragte er.

Nun, hernach, während Sie an dem intereſ⸗ ſanteſten Theil der Unterhaltung waren, kam ein junger Menſch, dem man in Ihrem Lager zu be⸗ gegnen nicht erwarten durfte, um Ihnen zu melden, daß die Truppe gegen Ihr Schloß marſchire. Dann machten Sie, Herr Marquis, den Vorſchlag, Wider⸗ ſtand zu leiſten; läugnen Sie es nicht, ich weiß es gewiß; aber bald trat man der entgegengeſetzten