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gerin mitgebracht, denn ſie hatte das ihrige auf der Stelle gelaſſen, wo ſie Paſcal gefunden, Ma⸗ rianne ergriff das Licht und fuhr damit über das Geſicht ihres Gatten hin.
Paſcal Picaut hatte Mund und Augen offen, als lebte er noch.
Marianne legte lebhaft ihre Hand auf ſein Herz; es ſchlug nicht mehr.
Dann gegen ihre Schwägerin ſich wendend, die noch immer weinte und betete, rief Paſcal Picauts Wittwe, deren Augen roth und flammend wie ein Feuerbrand auf dem Herde geworden waren:
„Sieh', das haben die Chouans meinem Mann gethan, ſieh', das hat Joſeph ſeinem Bruder ge⸗ than. Nun, auf dieſe Leiche ſchwöre ich, mir weder Ruhe noch Raſt zu gönnen, bis die Mörder den Preis des Blutes bezahlt haben.“
„Und Ihr ſollt nicht lange warten, arme Frau! oder ich will meinen Namen dabei verlieren,“ ſprach die Stimme eines Mannes hinter den beiden Frauen.
Beide wandten ſich um und erblickten einen Of⸗ ficier, in einen Mantel gehüllt.
Der Officier war eingetreten, ohne daß ſie es gehört hatten.
An der Thüre ſah man im Schatten Bajonette funkeln.
Man hörte die Pferde wiehern, welche mit dem Luſtzug den Geruch des Blutes einathmeten.
„Wer ſeid Ihr?“ fragte Marianne.
„Ein alter Soldat, wie Euer Gatte, ein Mann, der genug von Schlachtfeldern geſehen, um das Recht zu haben, Euch zu ſagen, daß man über das


