Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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Jedesmal bebten die beiden jungen Leute für ihren Vater.

Plötzlich und im Augenblick, da der Wind ſich mit einer gewiſſen Stärke erhob, führte der nach ihrer Seite gewandte Luftzug ihnen einen erſtickten Schrei zu; dann bemerkten ſie mit dem ſcharfen Blick von Leuten, die bei Nacht zu ſehen gewohnt ſind, auf der weißen Linie der Straße etwas wie eine ſchwärzliche zappelnde Maſſe. Dieſe Maſſe beſtand aus Picaut und der Schildwache.

Picaut hatte derſelben einen Stoß mit dem Meſſer verſetzt und erdroſſelte ſie vollends.

Einen Augenblick darauf kehrte der Vendéer zu ſeinen beiden Söhnen zurück, und wie die Wölfin nach dem blutigen Kampf den Raub mit ihren Jungen theilt, ſo theilte Picaut mit den Seinen die Mus⸗ kete, den Säbel und die Patrontaſche des Soldaten.

Mit dieſer Muskete, dieſem Säbel und dieſer Patrontaſche war die zweite Ausrüſtung ſich leichter zu verſchaffen als die erſte und die dritte leichter als die zweite.

Aber Picaut genügte es nicht, nur Waffen zu haben, er mußte auch Gelegenheit finden, ſich deren zu bedienen; er ſchaute um ſich und fand in den Herren von Autichamps, von Scepeaux, von Puyſay und Bourmont, welche noch im Felde ſtanden, nur Royaliſten von Roſenwaſſer, die nicht nach ſeinem Geſchmack Krieg führten und von denen keiner nur von fern Souchet glich, welcher das Muſterbild Deſſen, was Picaut in einem Chef ſuchte, geblieben war. Daraus folgte, daß Picaut, anſtatt ſchlecht com⸗

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