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den Strick, womit ſeine Handgelenke gebunden wa⸗ ren, mit den Zähnen zu durchnagen.
Jean Oullier hatte gute Zähne. So hielt der Strick bei der Ankunft an der Boulogne nur noch an einem Faden.
Einmal im Waſſer, reichte wirklich die geringſte Anſtrengung hin, ſich deſſelben vollſtändig zu ent⸗ ledigen.
Nach einigen Sekunden mußte Jean Oullier Athem holen; es war alſo unvermeidlich, ſich an der Oberfläche des Waſſers zu zeigen; aber in dem⸗ ſelben Augenblick knallten zehn Schüſſe auf dem ei⸗ nen wie dem andern Ufer und ebenſo viel Kugeln trieben den Schaum um den Schwimmer auf.
Durch ein Wunder traf ihn keine; aber er hatte auf ſeinem Geſicht das ſcharfe Pfeifen der Geſchoſſe gefühlt.
Es war nicht klug, zum zweiten Mal das Glück zu verſuchen, denn dießmal wäre nicht das Glück, ſondern Gott verſucht geweſen.
Er tauchte wieder unter; aber da er Grund fand, ſtieg er, anſtatt den Fluß hinunter, wie er von Anfang gethan hatte, denſelben hinauf, indem er das, was in der Jägerei ein Hourvari genannt wurde, verſuchte.
Warum ſollte, was zuweilen einem Haſen, ei⸗ nem Fuchs oder Wolf, auf den er Jagd machte, gelang, nicht auch ihm gelingen?
Jean Oullier machte alſo ein Hourvari, ſtieg den Fluß aufwärts, den Athem anhaltend, bis ihm faſt die Bruſt zerſprang, und beim Wiedererſcheinen ſich wohl hütend, in die Linie des Lichtes zu treten,
Dumas, Wölfinnen von Machecvul. II. 4


