raſch. Es handelt ſich darum, hier nicht zu ſterben. Zudem ſind wir durchnäßt!...“
Nach zehn Minuten kehrte der Officier zurück.
„Sie haben vollkommen Recht, General,“ ſagte er,„dreihundert Schritte von hier liegt ein Inſel⸗ chen mitten im Fluß; ein Baum verbindet daſſelbe mit dem linken Ufer; ein anderer Baum geht von ihm auf das jenſeitige Ufer.“
„Bravo!“ ſagte der General,„der Reſt unſerer Mannſchaft kann herüber kommen, ohne eine Pa⸗ trone naß zu machen.“
Dann zu dem kleinen, auf dem andern Ufer zu⸗ rückgebliebenen Corps gewendet:
„Ohe! Lieutenant!“ rief er,„gehen Sie an der Boulogne hinauf, bis Sie einen quer uͤber den Fluß geworfenen Baum finden; und wachen Sie über dem Gefangenen.“
Ungefähr fünf Minuten marſchirten die beiden kleinen Abtheilungen parallel an beiden Ufern des Fluſſes hinan.
Endlich rief der General, an der von dem Ka⸗ pitän bezeichneten Stelle angekommen,„Halt!“
„Ein Lieutenant und vierzig Mann voran!“
Vierzig Mann und ein Lieutenant ſtiegen in den Fluß hinab und ſchritten hinüber, wobei ihnen zwar das Waſſer bis an die Schulter ging, ſie jedoch ihre Musketen und Patronen über den Fluß empor⸗ halten konnten, ſo daß dieſelben nicht naß wurden.
Die vierzig Soldaten ſtiegen an's Land und ſtellten ſich in Schlachtordnung auf.
„Jetzt,“ rief der General,„laßt den Gefangenen überſetzen.“


