Teil eines Werkes 
2. Bd. (1858)
Entstehung
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Der General ſtieß einen Appelruf aus.

Wer da? antwortete man von der andern Seite des Fluſſes.

Souday, ſagte der General.

Dann habe ich mit Euch zu thun, rief die Stimme.

Sind wir an der Furt der Boulogne? fragte

der General.

Ja.

Warum iſt das Waſſer ſo hoch?

Es iſt in Folge der letzten Regen ſehr geſtiegen.

Iſt der Uebergang trotz dieſes Steigens möglich?

Wahrhaftig, ich habe den Fluß nie ſo hoch ge⸗ ſehen; ich glaube wohl, es wäre klüger...

Die Stimme des Führers ſtockte plötzlich und ſchien ſich in einem dumpfen Seufzer zu verlieren.

Dann hörte man das Geräuſch eines Kampfes, wie von mehreren Menſchen, welche die Kieſelſteine unter ihren Füßen zum Weichen bringen.

Tauſend Donnerwetter! rief der General, man ermordet unſern Führer.

Ein Schrei der Angſt und Todesqual antwortete auf dieſen Ausruf des Generals und beſtätigte ihn.

Ein Grenadier auf's Pferd hinter jedem freien Reiter; der Kapitän hinter mir, die beiden Lieute⸗ nants hieher mit dem Reſt der Truppe; der Ge⸗ fangene und ſeine drei Jäger von der Wache.

Allons und raſch!

In einem Augenblick hatte jeder der ſiebzehn Jäger einen Grenadier hinter ſich.

Vierundzwanzig Grenadiere und die zwei Lieute⸗

nants, der Gefangene und die drei Jäger, Tinguy