welcher das Detachement Infanterie commandirte, die Route, da er ſie täglich erforſcht hatte. War man dort angekommen, ſo ſollte man, indem Jean Oullier ſich offenbar weigern würde, den Weg wei⸗ ter zu zeigen, einen von Courtin abgeſchickten Führer finden, da der letztere nicht gewagt hatte, offenkun⸗ dig der Expedition ſeinen Beiſtand zu leihen.*
Während aber der General ſich dazu entſchloß, die Querſtraße einzuſchlagen, traf er zugleich ſeine Vorſichtsmaßregeln, um nicht überraſcht zu werden.
Zwei Jäger marſchirten, die Piſtole in der Fauſt, voran und machten reinen Weg für die Co⸗ lonne, welche auf beiden Seiten von einem Dutzend Mann flankirt wurde, indem ſie das Buſchwerk und den Ginſter durchſtöberten, wovon die Straße ſtets eingeſchloſſen und zuweilen beherrſcht war.
Der General marſchirte an der Spitze ſeiner kleinen Truppe, in deren Mitte er Jean Oullier ſeinen Platz angewieſen.
Den alten Vendéer hatte mit gebundenen Händen ein Jäger hinter ſich auf's Pferd genommen; ein Gurt, der ihm mitten um den Leib ging, war zu größerer Sicherheit dem Reiter an die Bruſt ge⸗ ſchnallt worden, ſo daß Jean Oullier, auch wenn es ihm gelungen wäre, ſich der Bande an ſeinen Händen zu entledigen, doch dem Soldaten nicht ent⸗ wiſchen konnte.
Zwei andere Jäger marſchirten rechts und links
von dem erſten und waren ſpeciell beordert, den
Gefangenen zu überwachen. Es war etwas über ſechs Uhr Abends, als man
von Montaigu abging; man hatte fünf Meilen zu


