Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Dieſes erſte Gemach war von dem zweiten durch einen großen Glasverſchlag mit kattunenen roth⸗ und blaukarrirten Vorhängen getrennt.

Das zweite Gemach diente zugleich als Küche, Speiſeſaal, Schlafzimmer, Privatkabinet Alain Cour⸗ tejoies und wurde bei wichtigen Veranlaſſungen ſelbſt zu einem Anhängſel des gemeinſchaftlichen Wirthszimmers; man empfing daſelbſt die Freunde.

Die Meublirung dieſes Gemachs hatte Bezug auf ſeine dreifache Beſtimmung.

Im Hintergrund befand ſich ein ſehr niedriges Bett mit Himmel und Vorhängen von grüner Sarſche; es war offenbar dasjenige des Hauseigen⸗ thümers.

Dieſes Bett war von zwei ungeheuren Fäſſern flankirt, aus welchen man für die Gäſte den Cider und Branntwein abließ.

Rechts beim Eingang befand ſich das Kamin, groß und hoch, wie die Kamine in Strohhütten ſind. Mitten im Zimmer ein eichener Tiſch, von einer doppelten Holzbank umgeben; gegenüber vom Kamin ein Anrichteſchrank mit Tellern und zinnernen Kannen.

Ein Crucifix mit einem geweihten Buchszweig darüber, einige Wachsfigürchen andächtiger Art, grob illuminirte Bilder machten den ganzen Schmuck des Gemachs aus.

Am Markttage von Montaigu hatte Alain Cour⸗ tejoie zahlreichen Freunden ſein Allerheiligſtes, wofür es wohl gelten konnte, geöffnet.

Wenn in dem Wirthszimmer ſich nicht mehr als zehn bis zwölf Gäſte fanden, konnte man in ſeinem Hintergemach mehr als zwanzig Perſonen zählen.