Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Dieſe Schenke hatte keinen Schild.

Ein dürrer Stechpalmenzweig, horizontal in eine Mauerſpalte geſteckt, einige Aepfel, die man durch ein Fenſterwerk wahrnahm, das ſo mit Staub be⸗ laſtet war, daß er für einen Vorhang gelten konnte, zeigten dem Conſumenten die Beſchaffenheit des Etabliſſements an.

Was die gewöhnlichen Gäſte betraf, ſo bedurf⸗ ten ſie keines Anzeichens.

Der Eigenthümer dieſer Schenke hieß Alain Courtejoie.

Alain war ſein Familienname; Courtejoie war der Spottname, den er der ſpaßhaften Verſchwen⸗ dung ſeiner Freunde verdankte.

Sehen wir, bei welcher Veranlaſſung ſie ihm denſelben gegeben hatten.

So gering die Rolle ſein mag, welche Alain Courtejoie in dieſer Geſchichte ſpielt, legt ſie uns doch die Verpflichtung auf, ein Wort über ſeine Ver⸗ gangenheit zu ſagen.

Mit zwanzig Jahren war Alain ſo gebrechlich, ſo ſchwach, ſo elend, daß er bei der Conſeription von 1812 als untüchtig verworfen wurde.

Aber 1814 war dieſelbe Conſcription, um zwei Jahre im Alter vorgerückt, weniger ſchamhaft ge⸗ worden.

In Folge davon wurde Alain ausgehoben.

Aber Alain, welchen die urſprünglich an den Tag gelegte Geringſchätzung gegen ſeine Perſon dem Militärdienſt abgeneigt gemacht hatte, beſchloß, der Regierung zu ſchmollen, und kraft dieſes Beſchluſſes lief er davon und flüchtete ſich unter eine Bande