Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Es handelte ſich von umlaufenden Gerüchten; Monſieur, ſagte man, wolle fliehen und ſich an die Emigranten, welche ſich am Rhein ſammelten, an⸗ ſchließen.

Aber Monſieur zeigte ſich auf dem Balkon und legte einen feierlichen Eid ab, den König nicht zu verlaſſen.

Und wirklich, am 21. Juni reiste er mit dem Könige ab, ohne Zweifel um ſeinem gegebenen Wort, bei demſelben zu bleiben, nicht untreu zu werden.

Er verließ ihn jedoch und zu ſeinem Glück, denn er kam ruhig mit ſeinem Reiſegeſellſchafter, dem Marquis von Avaray, an der belgiſchen Grenze an, während Ludwig XVI. zu Varennes verhaftet wurde.

Unſer Page hielt zu ſehr auf den Ruf eines jungen Mannes nach der Mode, um in Frankreich zu bleiben, wo doch die Monarchie ihrer eifrigſten Vertheidiger bedürfen ſollte. Er emigrirte alſo ſei⸗ nerſeits auch und langte, da Niemand auf einen Pagen von 18 Jahren achtete, ohne Unfall zu Coblenz an und half den Cadre der Musketiere, welche ſich jenſeits des Rheins unter dem Commando des Marquis von Montmorin wieder bildeten, ver⸗ vollſtändigen. Während der erſten Gefechte hielt er ſich wacker mit den drei Condé und wurde vor Thionville verwundet. Dann erfuhr er, nach vielen Täuſchungen, die ſchwerſte von allen, durch Verab⸗ ſchiedung der Corps der Emigrirten, eine Maßregel, welche ſo vielen armen Teufeln ſammt ihren Hoff⸗ nungen das Soldatenbrot, ihr letztes Hilfsmittel, raubte.

Es iſt wahr, dieſe Soldaten dienten gegen

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