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Der Vicomte von Montgommery : historischer Roman / von Alexander Dumas. Dt. von Louis Fort
Entstehung
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178 Der Vicomte von Montgommery.

begegnete,„jetzt ſeht Ihr wohl, Herr Graf, daß Ihr Unrecht hattet und daß alles auf's beſte geht.“

„Geduld!“ erwiederte Gabriel kopfſchüttelnd.

In dieſem Augenblicke ließ ſich außerhalb ein großer Lärm von Trompeten und Waffengeklirr vernehmen.

„Seht,“ ſagte Caſtelnau zu Gabriel,„ich wette, da kommen noch neue unerwartete Verſtärkungen.“

„Sind es auch wirklich Freunde?“ entgegnete der junge Graf, welcher beim Tone der Trompeten erſchro⸗ cken war.

„Wer könnte es ſonſt ſein?“ verſetzte Caſtelnau. „Kommt mit in die Galerie, Herr Graf, durch die Schieß⸗ ſcharten kann man auf die Terraſſe ſehen, von welcher das Geräuſch zu kommen ſcheint.“

Er zog Gabriel mit ſich fort; als er aber am Rande des Walles ankam, ſtieß er einen lauten Schrei aus und blieb ſtarr vor Entſetzen. Es waren nicht reformirte, ſondern königliche Truppen unter dem Commando Jakobs von Savoyen, Herzogs von Nemours.

„Unter dem Schutze der Wälder, von denen das Schloß Noizai umgeben war, hatten die königlichen Rei⸗ ter, ohne bemerkt zu werden, die offene Terraſſe über⸗ fallen können, auf welcher die Avantgarde der Rebellen