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Der Vicomte von Montgommery.
Schloſſes werden ſich nicht länger als achtundvierzig Stunden mehr halten können.“
„Dies iſt allerdings wahr; aber dieſe achtundvierzig Stunden ſind vollkommen hinreichend, uns zu verderben.“
„Erlaubt mir, gnädiger Herr, daß ich noch daran zweifle.“
„Nein, lieber Freund, meine Erfahrung täuſcht ſich nicht,“ entgegnete Guiſe.„Ohne einen unvorherzuſehen⸗ den Glücksumſtand, der außer dem Bereiche menſchlicher Berechnungen liegt, muß unſer Unternehmen fehlſchlagen.“
„Wie ſo?“ fragte Gabriel.
„Ich werde es Euch mit wenig Worten beweiſen und mich dabei genau an Euren Plan halten. Der ſelt⸗ ſame und verwegene Verſuch, zu dem Euer jugendliches Feuer meinen porſichtigen Ehrgeiz überredet hat, konnte nur in dem Falle gelingen, wenn wir die Engländer überrumpelten, denn Calais an und fuͤr ſich iſt unein⸗ nehmbar. Wir haben zwar allerdings ſchon einen wich⸗ tigen Punkt erobert, allein es iſt nicht der einzige und auch nicht der wichtigſte. Wir haben den etwa zu Hülfe eilenden Verſtärkungen wohl einen Weg abgeſchnitten, allein es bleibt ihnen noch immer ein andrer.“
„Welcher denn, gnädiger Herr?“ fragte Gabriel, indem er darüber nachzudenken ſchien.


