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Der Vicomte von Montgommery.
ten des Krieges waren ſeiner zarten Conſtitution keines⸗ wegs angemeſſen.
Zwei Schritte von dieſem entfernt ſtanden die bei⸗ den Deutſchen, Scharfenſtein Oheim und Neffe, und be⸗ rechneten, was ihnen die Beute des heutigen Morgens einbringen könnte. Der Reſt des kleinen Trupps vertrieb ſich die Zeit mit Würfelſpiel.
Als der arme Malemort eben einen ſchmerzlichen Seufzer ausſtieß, erhob Gabriel plötzlich den Kopf und fragte ſeinen Leibknappen:
„Wieviel Uhr mag es wohl jetzt ſein, Martin?“
„Ich weiß es nicht genau, gnädiger Herr,“ antwor⸗ tete dieſer,„der Regen hat alle Sterne ausgelöſcht. Aber ich denke, daß es nicht weit von ſechs Uhr ſein kann, denn es iſt bereits ſeit länger als einer Stunde völlig dunkel.“
„Und der Chirurgus hat Dir verſprochen, um ſechs Uhr zu kommen?“
„Punkt ſechs Uhr, gnädiger Herr, und da kommt er eben.“. „Meiſter Ambroſtus Paré!“ rief Gabriel aufftehend und dem Eintretenden entgegen gehend;„ich glaubte nicht, daß Ihr ſo nahe bei uns im Lager wäret.“ „Ich trachte ſtets mich an demjenigen Orte zu be⸗


