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Der Vicomte von Montgommery. 21
ihn bei ſeinem erſten Erſcheinen in Calais zum Zwei⸗ kampf gefordert und ihn umgebracht.“
„Und wenn es nicht in Calais iſt,“ entgegnete Peter, „ſo werde ich ihn jedenfalls in Paris zu finden wiſſen.“
„O!“ rief Babette,„eben dieſe Art der Wiederver⸗ geltung fürchtete ich ſo ſehr! nicht um ſeinetwillen, denn ich liebe ihn nicht mehr, ſondern ich verachte ihn, aber Euretwegen, Peter und Jean, die Ihr mir Beide mit brüderlicher Liebe zugethan ſeid!“
„Alſo, Babette,“ ſagte Jean gerührt,„würdeſt Du im Falle eines Zweikampfes zwiſchen mir und ihm nicht für ihn, ſondern für mich den Sieg erflehen?“
„Ach, dieſe einzige Frage, Jean, iſt die härteſte Strafe fuͤr meinen Fehltritt, die Ihr mir auferlegen konn⸗ tet! Wie könnte ich heute nur einen Augenblick zwiſchen Dir, meinem guten nachſichtigen Vetter, und ihm dem niederträchtigen Verräther ſchwanken?“
„Ich danke Dir,“ erwiederte Jean.„Was Du da ſagſt, Babette, freut mich herzlich, und glaube mir, Gott wird Dich dafür belohnen.“
„Ich bin wenigſtens überzeugt,“ verſetzte Peter,„daß Gott den Verbrecher beſtrafen wird. Aber wir wollen vor der Hand nicht mehr an ihn denken. Wir haben jetzt Wichtigeres zu thun und nur drei Tage Zeit, um


