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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Ich bin noch reich; was bedürfen wir übrigens des Reich⸗ thums? Ihr liebt mich, ich liebe Euch! fort, fort!

Oh! antwortet mir. Ja, ſagt mir, wo Ihr ſeid, ſagt mir, wo ich Euch holen kann.

Bedenkt, daß Ihr mich im Verdacht gehabt habt, mich, Eure Iſabelle, im Verdacht einer Schändlichkeit, und daß Ihr mir eine Sühnung ſchuldig ſeid.

Ich warte, ich warte.

Einundzwanzigſter Brief. Um fünf Uhr Morgens.

Euer Brief hat die geheimſten Fibern meines Her⸗ zens beben gemacht.

Ha! welch ein Geſchick iſt das unſere! Ihr bietet mir das mein ganzes Leben lang geſuchte, erwartete, er⸗ ſehnte Glück an, und ich kann dieſes Glück nicht anneh⸗ men.

Iſabellel Iſabelle! Ihr ſeid Edelfrau, wie ich Edelmann bin. Ein Verſprechen, ein einfaches Verſpre⸗ chen den Menſchen geleiſtet würde uns binden, um ſo mehr ein Gott geleiſteter Eid.

Verſucht es nicht, Euch Illuſionen zu machen, Euer Gelübde iſt ſehr thatſächlich und Gott läßt keine ſolche Spitzſindigkeiten zu.

Es gibt für uns alſo nur noch eine Zukunft, dieje⸗ nige, in welche uns das Ungluck geſtoßen hat. Ihr habt mir den heiligen Weg gezeigt, indem Ihr ihn zuerſt be⸗ tratet. Ich folge Euch; wir werden mit einander ankom⸗

Die Taube. 6