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einen Zug hervorkommen, der ſich gegen die Stadt wandte und verſchwand.
Ich war noch ungefähr eine Viertelmeile entfernt; ich fühlte, ohne daß ich errathen konnte, warum, mein Herz ſich zuſammenſchnüren und meine Kräfte ſchwinden.
Ich lehnte mich an einen Baum beim Wege an,
trocknete meine ſchweißbedeckte Stirne und ſetzte dann meinen Lauf fort.
Ich begegnete einem Diener.
„Mein Freund,“ fragte ich ihn mit einer halb erlo⸗ ſchenen Stimme:„bewohnte nicht Fräulein Iſabelle von Lautrec jenes Schloß?“
„Doch, mein Officier.“ anmerteteh„es iſt immer noch Fräulein Iſabelle von Lautrec. ur wird man ſie in einer halben Stunde anders nennen müſſen.“
„Mann wird ſie anders nennen müſſen! Und wie wird man ſie nennen müſſen?“
„Frau Vicomteſſe von Pontis.“
„Warum Frau Vicomteſſe von Pontis?“
„Weil ſie in einer halben Stunde die Frau meines Gebieters, des Herrn Vicomte von Pontis, ſein wird.“
Ich fühlte, daß ich leichenblaß wurde, und verbarg mein Geſicht in meinem Sacktuch.
„Alſo,“ fragte ich,„jener Zug, den ich aus dem Schloſſe kommen ſah 2...“
„War der des Brautpaares.“
„Und in dieſem Augenblick?...“
„In dieſem Augenblick ſind ſie in der Kirche.“
„Ohl das iſt unmoͤglich.“
„Unmöglich!“ verſetzte der Diener.„Bei meiner Treue, wenn Ihr Euch von der Sache durch Eure eigenen Augen überzeugen wollt, mein Officier, ſo iſt es noch Zeit. Schlagt den kürzeren Weg ein, und Ihr werdet zugleich mit ihnen in der Kirche ſein.“ 8
Ich ließ mir das nicht zweimal ſagen, denn ich hatte Eile, mich durch meine eigenen Augen von der Wirklich⸗


