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„Kapitän Biteran!“ rief er.
Der Officier blieb ſtehen und verſuchte es, die Fin⸗ ſterniß mit dem Blicke zu durchdringen. „Wer ruft mich?“ fragte er.
cier.“ „Wer 24 „Eine Dame.“
fel Pine Dame, zu dieſer Stunde auf dem Schlacht⸗ elde?“
„Warum nicht, mein Herr, wenn dieſe Frau auf das
Schlachtfelv kommt, um denjenigen zu ſuchen, welchen
ſie liebt, um ihn zu pflegen, wenn er verwundet iſt, um ihn zu begraben, wenn er todt iſt?“
Der Officier kam näher herbei: es war ein Mann
von dreißig Jahren. Als er mich erblickte, nahm er ſei⸗
nen Hut ab, und ich ſah ein ſanftes, edles Geſicht, um⸗
rahmt von blonden Haaren.
„Wen ſucht Ihr, Madame?“ fragte er mich.
„Anton von Bourbon, den Grafen von Moret,“ ant⸗ wortete ich.
Der Officier ſchaute mich aufmerkſamer an, als er zuvor gethan. Dann ſagte er leicht erbleichend und mit bebender Stimme:
„Den Grafen von Moret? Ihr ſucht den Grafen von Moret?“
„Ja, den Grafen von Moret; dieſe braven Leute ha⸗ ben mir geſagt, beſſer als irgend Jemand könntet Ihr mir ſichere Kunde über das, was ihm begegnet iſt, geben.“
„Man moͤchte gern mit Euch ſprechen, mein Offi⸗
Er ſchaute die Soldaten an, und ſein Blick ſchleu⸗
derte eine doppelte Flamme unter ſeinen zuſammengezoge⸗
nen Brauen hervor.
„Ah! mein Kapitän,“ ſagte einer von ihnen,„es
iſt der Bräutigam von dieſer Dame, und ſie will wiſſen, was aus ihm geworden iſt.“ 8
„Mein Herr, in des Himmels Namen!“ rief ich,


