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1„Wo iſt er, in des Himmels Namen?“ fragte ich n.— „Ich weiß es nicht,“ antwortete er.
„Habt Ihr ihn fallen ſehen?“
„Ja.“
„Todt oder verwundet?“
„Verwundet.“
„Was iſt aus ihm geworden?“
„Man hat ihn weggetragen.“
„In welcher Richtung?“
„In der Richtung von Fondeille. „Die Leute des Königs oder die Leute von Herrn von Montmorency?“
„Die Leute von Herrn von Montmorency.“
„Hernach?“
„Ich weiß von dieſem Augenblick an nichts mehr. Ich war ſelbſt verwundet, mein Pferd wurde unter mir getödtet, und ich fiel. Sobald es Nacht geworden, ſchleppte ich mich bis hierher, denn ich hatte Durſt. Als ich zum Bache kam, wurde ich ohnmächtig, ohne ihn erreichen zu können. Zu trinken! zu trinken!“
„Gebt ihm nun zu trinken,“ ſprach der Soldat. „Er hat geſagt, was er wußte.“
Ich ſchoͤpfte Waſſer in Eurem Hut, die Soldaten hoben ihm den Kopf in die Höhe, ich hielt das Waſſer an ſeine Lippen, er trank gierig drei bis vier Schlücke, dann warf er ſich rückwärts, ſtieß einen Seufzer aus und erſtarrte.
Er war todt.
„Ihr ſeht, daß Ihr wohl daran gethan habt, ihn ſprechen zu laſſen, ehe Ihr ihm zu trinken gegeben,“ ſagte der Soldat, während er den Kopf des armen Armand, der ſchwerfällig zur Erde niederſiel, losließ.
Ich blieb einen Augenblick ſtumm und rang faſt un⸗ empfindlich vor Schmerz die Hände.
fre
tun
der gib


