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Die Taube : zwei Bändchen / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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ehen

die⸗ üſſe eſes zu alb⸗ der

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wie endlich die Thränen auf dem Geſichte eines Sünders,

dem man vergeben, vertrocknen.

Wohl denn! es ſeil ich nehme die Aufgabe, die Ihr mir zuſcheidet, an, die Aufgabe, einen Theil Eures Schmer⸗ zes zu tragen; denn ich gehöre nicht mehr mir an, und aus den Kräften, die mir Gott gelaſſen, muß ich einen Hebel machen, um die Andern in ihrem Unglück aufzu⸗ richten. Meine Seele iſt von dieſem Augenblick an leer von ihrem eigenen Unglück; gießt das Eurige darein, ein Bach, der einen Fluß ſucht, um ſich damit zu vermengen, 8 Meteor, das ein Geſtirn ſucht, um darin zu erlöͤ⸗

en.

Ihr fragt, warum Ihr leidet, da Ihr nichts gethan. Nehmt Euch in Acht! Ihr fragt Gott, und vom Fragen 4 ius Blasphemie iſt die Entfernung kurz, der Fall raſch.

Unſer Stolz iſt unſer größter Feind hienieden. Es ſoll in dieſem Augenblick einen Philoſophen geben, der die ganze Natur in Wirbel abgetheilt hat. Nach der Berech⸗ nung dieſes Philoſophen wäre jeder Firſtern eine Sonne, der Mittelpunkt einer Welt wie die unſrige, und den Ge⸗ ſetzen des Gleichgewichts unterworfen, würden alle dieſe Welten ſich im Raume drehen und gravitiren, jede um ih⸗ ren Mittelpunkt, ohne einander zu ſtoßen und ſich zu ver⸗ mengen.

Nicht wahr, das iſt ein Syſtem, das Gott ſehr ver⸗ größern, den Menſchen aber ſehr verkleinern würde?

So kann man unſere arme Welt in Millionen von Welten unterabtheilen. Unſer Stolz läßt Jeden von uns glauben, wir ſeien eine Sonne, der Mittelpunkt eines Wirbels, während wir höchſtens eines von den Atomen, eines von den Staubköoͤrnern ſind, die der Hauch des Herrn zu Millionen um die mehr oder minder glänzenden Ge⸗ ſtirne ſich drehen und gravitiren läßt, welche man die Könige, die Kaiſer, die Fürſten, die Helden, die Mächti⸗ gen dieſer Erde nennt, denen Gott als Zeichen ihrer