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Bei dieſen Worten, die nichts als Hohn waren, dachte Cottin etwas ganz Andres, nämlich daß er ſeinen neuen Freund Leclere in einem günſtigen Augenblicke beſeitigen und ſich mit deſſen Vermögen nebſt Charlot⸗ ten zu einem alten Freunde flüchten wollte. Der ehe⸗ malige Schließer der Baſtille, wie viel er auch Menſchen⸗ kenntniß zu haben glaubte, merkte nichts von Cottin's Verrätherei und antwortete beruhigt:
„Nun ja, Du haſt Recht; nur erſt entführt, das Uebrige wird ſich finden... Hätten wir nur mehr Gewißheit über den Weg, welchen der Verhaßte mit ſeiner Schönen einſchlagen will!“
„Wozu das?“
„Eine ſchöne Frage! Wie ſollen wir ſie denn erwi⸗ ſchen, wenn uns weiter nichts bekannt iſt als daß ſie nach Genf reiſen, wohin zwei Wege führen?“
„Eilpoſt können wir wohl nicht bezahlen?“
„Ha, Du haſt Recht!... Heda, lieber Freund,“ wendete ſich Leeclerc an den Fleiſcher, der eben einen herzhaften Schluck aus ſeiner Flaſche that,„kannſt Du ein paar Stunden in der Herbſtluft ſtehen, ohne daß Dich friert?“
„Ein paar Tage, wenn's Noth hat.“
„So lange wird es nicht nöthig ſein. Du wirſt


