Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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ſetzte er mit teufliſchem Lächeln hinzu,Du ſollſt ſehen, daß Du einen Menſchen vor Dir haſt. Wähle Dir Deine Todesart!

Bernard antwortete nicht. Seine Augen waren nach dem Gebüſch gerichtet.

Allons! Wir haben keine Zeit zu verlieren! ſagte Leclerczich muß zu Deiner ſchönen Braut!

Dieſes Wort fuhr dem Gebundenen durch das in⸗ nerſte Mark. Er gab ſich einen gewaltigen Ruck, ver⸗ mochte aber die Banden der Arme und Beine nicht zu zerreißen. Einen Schrei ohnmächtiger Wuth außſtoßend ſank er in dem Augenblicke zu Boden, als der ſtämmige Bélier, welcher ſich erholt hatte, herangeſchlichen war und ihm ein Meſſer in die Bruſt ſtoßen wollte. Die Waffe ſtreifte noch Bernard's Haar.

83 Was machen wir für Umſtände! ſagte jetzt Leclere

zu Cottin;waſchen wir uns in ſeinem ſchändlichen Blute!*.

Bei dieſen Worten zog er kaltblütig einen Dolch ward aber unvermuthet von ein paar Eiſenfäuſten ge⸗ packt, ſowie denn auch faſt gleichzeitig der verwundete Gilles, der halb geblendetete Le Cog und der betäubte Sternguker ergriffen wurden. Es war die zweite