Teil eines Werkes 
3. Th. (1848)
Entstehung
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ſtürmiſch... ich kann mich einer trüben Ahnung nicht

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erwehren...

Beſorge nichts, mein Herz, ſagte Bernard;mein Amt ſichert uns vor den politiſchen Stürmen, wenn es deren ja noch geben ſollte; wir genießen das ruhige Glück der innigſten Liebe... Bald, bald wird uns das hei⸗ lige Eheband umſchlingen...

O mein Otto, ich ertrage nicht ein ſo großes Glück..

Es iſt ſo groß als das meinige... Wir werden es ungetrübt genießen, mein Herz. Haben uns nicht die bisherigen Unruhen dem erſehnten Ziele in kurzer Zeit ſo nahe gebracht? Alle Gefahren, die uns bedrohten, alle Stürme, die uns trieben, mußten vorausgehen, wenn wir die Seligkeit des gegenwärtigen Augenblicks in ihrer ganzen Stärke fühlen, wenn wir ſo bald völlig vereinigt werden ſollten...

In dieſem Augenblicke kam Aubry von ſeiner ver⸗ geblichen Nachforſchung zurück. Er war ganz mit Schweiß bedeckt und warf ſich ohne Umſtände auf's Sopha.

Da kann man ſuchen! ſagte er unter Lachen ſchel⸗ tend und tief Athem holend.

Wir haben ihn, wir haben ihn wieder! rief Char⸗ lotte.