Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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kam heute in unſre Mitte, und zwar ohne das Gepränge, welches die Fürſten zu umgeben pflegt und guten Königen ſo entbehrlich iſt. Er hat uns geſagt, daß er den Trup⸗ pen Befehl ertheilt hat ſich zurückzuziehen. Vergeſſen wir die erlittenen Unfälle, oder denken wir vielmehr nur daran für die Zukunft ähnliche zu vermeiden.“

Hierauf las Lafayette die königliche Rede vor, welche mit dem rauſchendſten Beifall gehört wurde. Das Beifallsgeſchrei verbreitete ſich aus dem Saale bald auf den Gréve⸗Platz, auf die Quais, auf die benachbarten Straßen und Plätze.

Als es wieder etwas ruhiger geworden war, ſagte Lally⸗Tolendal:„Ihre Mitbürger, meine Herren, Ihre Freunde und Brüder, Ihre Repräſentanten kommen

Ihnen den Frieden zu bringen. Unter den unheilvollen

Umſtänden, wie ſie eben noch ſtattfanden, haben wir keinen Augenblick aufgehört Ihr Herzeleid zu theilen, aber Ihr Groll hat billig auch unſer Herz geſchwellt. Wenn uns in Zeiten der öffentlichen Betrübniß etwas tröſten kann, ſo iſt es die Hoffnung, daß wir Sie vor den noch drohen⸗ den Leiden bewahren.— Man hatte Ihren guten König getäuſcht, ſein Herz mit dem Gift der Verleumdung er⸗ füllt und ihm Scheu vor einer Nation eingeflößt, die er zu regieren das Glück und die Ehre hat.— Wir haben