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war mit ihm zu ſprechen. Bald war er aufgeknüpft. Ich drängte mich unter Lebensgefahr durch die Menſchen⸗ woge, verſchaffte mir einen Augenblick Gehör bei dem umſtehenden Haufen, erklärte ihm mit kurzen Worten meinen Verluſt und griff in die Taſche ſeines grauen Fracks, in die er das Bild geſteckt hatte. Ich fand es, zog aber zugleich ein Briefchen mit heraus, welches mir Aufſchluß gab, weshalb Henriette de Launoy zu Herrn von Fleſſelles gegangen war und warum ich zu ebendemſelben geſchafft werden ſollte...“
„Dieſes Briefchen?“ ſagte der Herzog.
„Hier iſt es,“ überreichend.
Herzog Philipp las:
„An Herrn de Lau noy, Gouverneur der Baſtille. Ich halte die Pariſer mit Cocarden und Verſt
Verſprechungen hin. Bleiben Sie nur bis zum Abend ſtandhaft und Sie werden V
Berſtärkung erhalten.— Fleſſelles.“
antwortete Charlotte, das Blllet
„Ach, und dieſer Fleſſelles iſt Prévot!“ rief das Volk. „Er iſt es vielleicht geweſen!“ antworteten Andre.
„Meine ſchoͤne Charlotte,“ ſagte der Herzog,„die⸗
ſes Billet iſt nicht mit Gold zu bezahlen. Das Vater⸗


