ihrer zahlreichen Begleitung. Es ertönte alles von Ju⸗ belgeſchrei. Der Herzog winkte mit der Hand, es ward alles ſtill und er ſprach:
„Mein Palaſt iſt die Zuflucht des Volks. Sie alle, meine Freunde, lade ich ein in meinen Sälen Platz zu nehmen— ſobald ſich die Befreiten erholt haben...“
„O laſſen Sie unſre Mitbürger nur ohne weiteres eintreten,“ ſagte Herr von Solages, einer von den Sieben;„wir können die erſten Augenblicke unſrer Frei⸗ heit nicht beſſer anwenden, als daß wir uns mittheilen.“
Es geſchah. Der große Saal füllte ſich, und von dem, was da geſprochen wurde, iſt etwa Folgendes be⸗ kannt geworden:
Solages, noch ein Dreißiger, ließ ſich zunächſt un⸗ terrichten, welchem Umſtande ſie ihre Freiheit verdankten, und nahm dann das Wort:.
„Ich hörte bis in meinen Kerker hinab dumpfes Ge⸗ brüll und häufige Flintenſchüſſe. Da ein Schließer auf⸗ und abging, ſo fragte ich ihn, was doch der Lärm zu bedeuten habe. Er antwortete, das Volk habe ſich we⸗ gen der Theurung des Brodes empört. Ich wenigſtens bin ſtets über alles in der vollkommenſten Ungewißheit gelaſſen worden. Auf keinen meiner häufig geſchriebenen Briefe habe ich jemals eine Antwort erhalten. Ich weiß


