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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
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die ſie brachte, mittheilen zu müſſen ſchien, der Sal⸗ teador winkte ihr mit der Hand zu warten, und ſie wartete.

„Ich kehrte nach der Stadt zurück,“ fuhr Don Fernando fort,„und da ich auf meinem Wege zwei Mönchen begegnete, ſo bezeichnete ich ihnen den Ort, wo ſie den Körper von Don Alvar finden würden.

„Ein Duell zwiſchen zwei jungen Leuten und ein Tod durch den Degen war etwas ganz Einfaches, doch unſer Duell hatte nicht unter den gewöhnlichen Be⸗ dingungen des Zweikampfes ſtattgefunden; wüthend über den Tod ſeines einzigen Sohnes, beſchuldigte mich der Vater von Don Alvar des Mordes.

„Ach! ich muß es ſagen, ich war ſchlecht geſchützt durch meinen Ruf; die Beſchuldigung, ſo ſchändlich ſie war, fand Glauben bei den Behörden; der Alcade er⸗ kannte die Anklage gegen mich, und drei Alguazils er⸗ ſchienen bei mir, um mich zu verhaften.

„Ich bot ihnen an, mich ins Gefängniß zu bege⸗ ben, jedoch allein. Sie weigerten ſich. Ich verpfän⸗ dete ihnen mein Wort, ich werde hundert Schritte vor ihnen oder hinter ihnen gehen, nach ihrer Wahl.

„Sie wollten mich mit Gewalt wegführen.

„Ich tödtete zwei und verwundete den dritten; alsdann ſchwang ich mich auf mein Pferd ohne Sattel und Zaum und nahm nur ein einziges Ding mit,— den Schlüſſel des Hauſes.

„Ich hatte meine Mutter nicht geſehen und wollte zurückkommen, um ſie noch einmal zu umarmen.

„Zwei Stunden nachher war ich in Sicherheit im Gebirge.

„Das Gebirge war voll von Flüchtlingen aller Art, welche Alle, verbannt wie ich durch einen Handel mit der Juſtiz, nichts mehr von der Geſellſchaft zu er⸗ warten hatten und vor Begierde, das Böſe, das ſie ihnen angethan, zurückzugeben, brannten.

die N.

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