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El Salteador : Mantel- und Degenroman / von Alexander Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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tet war, ſah man zwei ſchöne ſchwarze Augen glän⸗ zen, die ſich, wie man alsbald begriff, äußerſt leicht von der Flamme des Zornes oder vom Feuer der Liebe entzünden mußten. Seine gerade, vortrefflich geformte Naſe überragte einen leicht in die Höhe ſtehenden Schnurrbart, und zwiſchen dieſem und dem

Kinnbarte ſah man herrliche weiße Zähne ſo ſcharf wie

die des Schakals. Er hatte, trotz der Hitze und gerade vielleicht we⸗

gen der Hitze, einen von den cordovaniſchen Mänteln,

welche, geſchnitten wie ein amerikaniſcher Puncho, und in der Mitte durchſchlitzt von einer Oeffnung, um den

Kopf durchzuſtrecken, den Reiter von den Schultern bis zum Ende der Stiefel bedecken. Dieſer tuchene,

wie die Hutfeder feuerfarbene, an ſeinen Extremitäten und rings um die Oeffnung des Kragens mit Gold geſtickte Mantel verbarg beinahe völlig ein Coſtume das, urtheilte man nach dem Wenigen, was man da⸗ von wahrnehmen konnte, das heißt, nach dem Ende der Aermel und den Bändern der Hoſe, äußerſt elegant ſein mußte.

Das Pferd, das er als vollendeter Reiter hand⸗

habte, war ein reizendes Thier von fünf bis ſechs Jah⸗

ren mit gerundetem Halſe, mit flatternder Mähne, mit

kräftigem Kreuze, mit einem Schweife, der den Boden fegte, und mit Haaren von jener köſtlichen Farbe, welche die letzte Königin von Caſtilien, Iſabella, in die Mode gebracht hatte; es war übrigens wunderbar, daß bei der Gluth, welche Beide belebte, Reiter und Roß, auf den rauhen, gefährlichen Pfaden, die wir zu beſchreiben verſucht, hatten paſſiren können und nicht zehnmal in die Abſtürze von Alcaacin oder Al⸗ hama gerollt waren.

Ein ſpaniſches Sprüchwort ſagt, es gebe einen Go für die Trunkenen und eine Göttin für die Ver⸗ liebten.

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