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Zeit haben werde. Man öffnete den Pack: er ent⸗ hielt ungefähr fünfzig noch verſiegelte Briefe.“
„Nun?“
„Nun, dieſe Briefe waren die des Pfarrers Bem⸗ rode!“
„Wie! dieſe Briefe, in denen der würdige Mann ſich eine ſo große Mühe gab, um ſich ſelbſt auf den kleinſten Irrwegen ſeiner Eitelkeit, in den geheimſten
Faalten ſeines Herzens zu ſchildern.“ ..
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„Der Doctor Petrus Barlow hatte ſie mit der größ⸗ ten Sorgfalt jeden nach ſeinem Datum elaſſificirt, um ſie zu leſen, wenn er Zeit hätte.“
„Er iſt mit hundert Jahren weniger acht Tage ge⸗
nſtorben?“
3„Ohne daß er Zeit gefunden hatte, ſie zu leſen,
mein lieber Herr; ſo verhält es ſich mit der Wahrheit.
Sie hätten ihn die Briefe ſeines Freundes leſen laſſen;
Sie hätten nicht gewollt, daß dieſe Arbeit des ſich ſelbſt
ſtudirenden Mannes für denjenigen verloren geweſen wä⸗ ren, auf deſſen Verlangen er ſie gemacht, und Sie wür⸗ den einen falſchen Weg eingeſchlagen haben.“
„Alſo die Freuden, die Trübſale, die Triumphe, die Täuſchungen, die Träumereien dieſes armen Herrn Bemrode..
„Ich bin der Einzige, der je damit bekannt ge⸗ worden iſt! Von Cambridge hat man das Paquet nach Aſhbourn zurückgeſchickt; es fiel in die Hände meines Vaters, der ſich ebenſo wenig darum bekümmerte, als der Doctor Petrus; aus den Händen meines Vaters ging es in die meinigen über; bei mir war es etwas Anderes; ich öffnete das Paquet; ich las die Briefe; ich überſetzte ſie und bewunderte die Vorſehung des Herrn, welche, wäh⸗ rend ſie dem guten Herrn Bemrode nicht erlaubte, eines von den Werken zu componiren, die er auszuführen im Sinne gehabt hatte, ihn, ohne daß er daran dachte, eines machen ließ, das mehr werth iſt, als alle diejenigen,
Der Pfarrer von Aſhbourn. II. 27


