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5.-11. Bdchn (1854)
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gnügen des Gedächtniſſes, das menſchliche Leben, iſt lange der Gaſt von Hollandhouſe geweſen. Mehrere Stücke des Gedichtes: die Vergnügen des Gedächtniſſes, das Beſte von den Werken von Samuel Rogers, ſind in dieſer Grotte verfaßt wor⸗ den, und es iſt nicht mehr die Grotte von Holland⸗ houſe, es iſt die Grotte von Samuel Rogers.

Nach beendigtem Frühſtücke ſetzten wir im Innern des Schloſſes die außen begonnene Beſichtigung fort. Dann ließ man mich in die Wohnung der Dichter füh⸗ ren. Das war meine Wohnung für die ganze Zeit, die es mir im Schloſſe zu bleiben belieben würde.

Che man es die Wohnung der Dichter nannte, nannte man es das Atelier der Maler. Van Oyk, der abenteuerliche Schüler von Rubens, Van Dyk, der Gold⸗ ſucher, hatte hier gewohnt und drei oder vier von den wundervollen Portraits gemalt, die ihn zum Nebenbuh⸗ ler von Titian machen.

Nach ihm war dann eine ganze Reihe von Gäſten, Künſtler, Reiſende, Geſetzgeber, Dichter, gekommen: Chardin, Addiſon, Sheridan, Samuel Rogers und Byron.

Ich nenne diejenigen nicht, welche nur Staatsmän⸗ ner waren, und es figuriren darunter doch Sully, der Geſandte von Heinrich IV., William Penn, der moderne Lykurg, und die meiſten Girondiſten, denen es gelang, aus Frankreich in Folge des 31. Mai zu entkommen.

Dreißig Stunden nehmen wenig Platz im Leben ein. Wie viel dreißig Stunden entfliehen nach einander und ſind vergeſſen!

Wie kommt es alſo, daß ich in allen ihren Einzel⸗ heiten die dreißig Stunden erzählen könnte, die ich in Hollandhouſe zubrachte, und von denen, ſelbſt die der kaeht nicht ausgenommen, keine meinem Gedächtniſſe ehlt? 4

Dies iſt ſo, weil ich, in dem Bette liegend, wo Byron gelegen, während dieſer Stunden die Denk⸗