Teil eines Werkes 
5.-11. Bdchn (1854)
Entstehung
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gen und an meine Bruſt gedrückt hielt, bemächtigte ich mich mit der linken Hand des weißen Blattes, rollte es allmälig zuſammen, ſchloß es in meine Hand und ſteckte es, wie das erſte, in meine Taſche.

Die Stunde des Abendbrods war gekommen; der wiſch war beſtellt, und Jeannie kam, um mich zu holen.

Ich folgte ihr, indem ich mein Hochzeitgedicht auf die Nacht verſchob; die Nachtſtunden ſind die der Ein⸗ gebung.

Geſtehen Sie aber, mein lieber Petrus, es war ein großes Unglück, daß der ſo lange unbekannte Genius, welcher mich mit ſeinem Hauche gequält, der ſatyriſche Genius war, gerade der, welchen, als den Löwon der Schrift, der einfache Mann, den der Herr gewählt, um aus ihm ſeinen Diener der Eintracht, des Friedens und der Liebe zu machen, weit von ſich ſtoßen mußte.

XXVII.

Mie es Herr Smith war, und nicht ich, der das Hochzeitgedicht machte.

Sie begreifen, mein lieber Petrus, daß, wenn ich trotz des Leugnens von Jeannie, beharrlich glaubte, es ſei ihr ein trauriges Ereigniß begegnet, von dem ſie nicht mit mir ſprechen wolle, ſie ihrerſeits beharrlich glaubte, irgend eine Unruhe mache meinen Geiſt be⸗ fangen.

Das war um ſo einfacher auf ihrer Seite, als bei meinem Anblick ihre Traurigkeit ſich zerſtreut hatte, während im Gegentheil bei ihrem Anblick meine Be⸗ fangenheit zunahm.

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