Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
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Thräne in meinen Augen rollen fühlte, wie ich im Kelche der Blumen einen Thautropfen zittern ſah.

In jedem Dorfe hielt die Carriole vor der Thüre des Pfarrers an; mein Vater ſtieg aus, ließ mich auch ausſteigen, trat bei ſeinem Collega mit mehr Geräuſch vielleicht, als es ſich für unſern demüthigen Stand ge⸗ ziemte, ein und ſagte:

Mein theurer Freund, wünſchen Sie mir Glück!

Und wozu?« fragte der Collega.Schickt Ihnen Gott eine Biſchofsmütze oder iſt Ihre Frau zum zweiten Male in andern Umſtänden?«

Mein Freund, ich werde mit dem großen Pope, dem erſten Dichter Englands, der Welt und ſogar des Jahrhunderts zu Mittag ſpeiſen.

Da erhob derjenige, an welchen er ſich wandte, die Arme zum Himmel und ſprach:

Mein Freund, Sie ſind ein glücklicher Mann!

Und die Frauen ſagten zu ihren Kindern, indem ſie auf meinen Vater deuteten:

Meine Tochter, oder mein Sohn, ſchau den Pfarrer Bemrode an; er wird heute mit dem erſten Dichter des Jahrhunderts, der Welt, Englands.... mit dem großen Pope zu Mittag ſpeiſen.

Und dann entſtand um meinen Vater ein Gemurmel neidiſcher Bewunderung, unter dem er größer zu werden ſchien, wie der Prieſter unter einer Vseihrauchwolke zu wachſen ſcheint.

Und wir ſtiegen wieder ein, und immer ſchöner, immer lachender, immer verſchwenderiſcher an Wohl⸗ gerüchen, je höher ſich die Sonne am Horizont erhob, ſchien die Natur dem Reiſenden auch ichren Tribut an Glückwünſchen zu bringen.

Eine Meile weiter hielt der Wagen abermals an; mein Vater ſtieg wieder aus, und dieſelbe Scene wieder⸗ holte ſich.

Eine Folge dieſer hoffärtigen Stationen, die der Feind des Menſchengeſchlechts vielleicht auf ſeinen Feuer⸗