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ihr ganzes Leben hindurch ſo geſchickt hanthiert hat⸗ ten, daß es ihnen ſammt und ſonders gelungen war auf die eine und ſelbe Manier aus dieſer Welt zu ſcheiden; wenn man daher Franz Guichard über das obenerwähnte Problem fragte, ſo antwortete er un⸗ veränderlich: Gehängt! gehängt! gehängt! Denn in der That waren alle gehängt worden, von Cos⸗ mus Guichard an, der 1473, unter der Regierung des guten Königs Ludwig XI, am Kreuz von Tra⸗ hoir verſchied, bis auf Joſeph Peter Guichards, der ohne den Marquis von Favras, welchem das Un⸗ blück dieſen eigenthümlichen Ruhm vorbehielt, der etzte Franzoſe geweſen wäre den man an einem Galgen aufhißte.
Inzwiſchen darf man wegen des tragiſchen Endes dieſer elf Menſchenleben ni ht allzu ſtreng über die Grundſätze und Gewohnheiten der Guichards urthei⸗ len: wenn man einen Guichard hing, ſo hatte das Geſez ſich deſſen weit mehr zu ſchämen als der arme Sünder; dieſer konnte mit vollem Recht an die Nach⸗ welt appelliren.
Die Guichards waren geborene Wilddiebe, wie wir bereits von den Condés bemerkt haben ſie ſeien gehorene Jäger geweſen. Zwiſchen ſeinem vierten und fünften Jahre ſchielte ein kleiner Guichard be⸗ reits mit lüſtern funkelnden Augen nach den Kanin⸗ chen des Königs die ſeinem Vater den Kohl weg⸗ fraßen; zwiſchen dem ſiebenten und achten begann er ſich zu fragen ob er nicht, in Anbetracht der Menge von Gemüſen die in den Bauch des Thieres gekommen, einiges Recht auf das Thier ſelbſt habe; zwiſchen dem achten und neunten gelangte er zur


