Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1856)
Entstehung
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Und wie hieß der Burſche, der ſolche Sitten hatte? fragte ein anderer Edelmann.

Er hieß Victor Felix Ywonnet, antwortete der Bettler.Eines Tags oder vielmehr in einer Nacht, als er bei einer von ſeinen Geliebten war, hatte der Mann nicht den Muth, ihn zu erwarten und mit dem Degen in der Hand anzugreifen: er hob die Thüre, durch welche Nvonnet weggehen mußte, aus den Angeln, eine Thüre von maſſivem Eichenholze, vielleicht drei Centner ſchwer! und ſtellte ſie im Gleichgewichte an ihre Angeln. Um drei Uhr nahm Woonnet Abſchied von ſeiner Geliebten und ging gerade auf die Thüre zu, deren Schlüſſel er hatte; er ſteckte dieſen Schlüſſel ins Schloß, drehte zweimal um und zog an ſich; ſtatt ſich aber auf ihren Angeln zu wenden, fiel die Thüre gewichtig auf den armen Ywoonnet! Wäre es Franz oder Heinrich Scharfen⸗ ſtein geweſen, ſie würden die Thüre wie ein Blatt Papier zurückgeſtoßen haben; doch Yvonnet war, wie geſagt, ein ächter Liebesſtutzer, mit kleinen Hän⸗ den und kleinen Füßen: die Thüre zerſchmetterte ihm die Lenden, und am andern Tage fand man ihn todt!

Eil ſagte derjenige von den Fünf und Vierzig, welchen man Montaigu genannt hatte,das iſt ein Recept, das man Herrn von Chateauneuf geben muß: es kann dies zwar nicht verhindern, daß er betrogen wird, doch es wird verhindern, daß ihn zweimal der⸗ ſelbe betrügt!

Der Siebente, fuhr der Abenteurer fort,der Siebente hieß Martin Pilletrouſſe; das war ein ehr⸗ licher Edelmann, wie Herr von Brantome ſagt, der durch ein ärgerliches Mißverſtändniß das Leben ver⸗

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