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ſtrich der Herzog mit ſeinem Taſchentuche über ſeine ſchweißbedeckte Stirne.
„Ich muß Dir glauben!“ murmelte er.„Wie weiter?“
„Nun wohl, mein lieber Emanuel, vernimm, was meine Mutter geſagt hatte:„„Du wirſt mor⸗ gen den Herzog ſehen; Du wirſt ihn auffordern, bei Nacht mit der Herzogin Margarethe über Tenda und Coni zu reiſen, und dem Wege am Meere eine leere Sänfte, escortirt von Scianca Ferro und hundert wohlbewaffneten Leuten, folgen zu laſſen.““
Emanuel ſchaute Leona mit einem fragenden Auge an.
„„Es handelt ſich um das Wohl Savoyens!““ Das iſt es, was mir meine Mutter geſagt hat, Ema⸗ nuel; und ich ſage Dir: Du haſt verſprochen, Du haſt mehr als verſprochen, Du haſt geſchworen, meine Rath⸗ ſchläge zu beobachten; ſchwöre mir alſo, daß Du mit der Herzogin über Tenda und Coni reiſen wirſt, während Scianca mit einer leeren Sänfte und hun⸗ dert wohlbewaffneten Leuten dem Geſtade des Meeres folgt.“
Der Herzog zögerte einen Augenblick; ſeine des Mannes Vernunft, ſein Soldatenſtolz kämpften gegen das geleiſtete Verſprechen, gegen das gegebene Wort.
„Emanuel,“ ſagte Leona ſchwermüthig den Kopf ſchüttelnd,„wer weiß, vielleicht iſt es das Letzte, um was ich Dich bitte!“
Emanuel ſtreckte die Hand gegen die Kapelle aus und ſchwor.


