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griffen,
war Dandelot; von da an ſollte Dandelot ver⸗ ſchwinden.
Dandelot gehörte der reformirten Religion an, und da er ſeinen noch ſchwankenden Bruder zu die⸗ ſem Glauben hinüberziehen wollte, ſo ſandte er ihm nach Antwerpen, wo ihn der König von Spanien gefangen hielt, einige Genfer Bücher mit einem Briefe zu, in welchem er in ihn drang, daß er die päpſtliche Ketzerei verlaſſe und ſich dem Lichte Cal⸗ vins zuwende.
Dieſer Brief von Dandelot fiel unglücklicher Weiſe
nz auf in die Hände des Cardinals von Lothringen. ſeiner Das war die Zeit, wo Heinrich II. mit der größ⸗
einem ten Strenge gegen die Proteſtanten verfuhr. Meh⸗ itigen, rere Male ſchon hatte man ihm Dandelot als von
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der Ketzerei angeſteckt denuncirt; er hatte aber an dieſe Anſchuldigung nicht geglaubt, oder ſich den Anſchein gegeben, als glaubte er nicht daran, ſo viel
3 von Ueberwindung koſtete es ihm, von ſich einen Mann tolzen zu entfernen, der in ſeinem Hauſe von ſeinem achten
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Jahre an erzogen worden war und durch ſo große und reelle Dienſte die Freundſchaft, die ſein König für ihn hegte, bezahlt hatte.
Doch bei dieſem Beweiſe von Ketzerei war es nicht mehr möglich, ſich zu ſtellen, als zweifelte man.
Heinrich erklärte indeſſen, in dieſem Punkte ſei kein Beweis, und wäre es die Handſchrift von Dan⸗ delot, überzeugend für ihn, und er werde es einzig und allein auf die Bekenntniſſe des Angeklagten an⸗ kommen laſſen.
Dem zu Folge beſchloß er, in Gegenwart des


