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Neffen fallen ſah, auf ihn zuging, ſich auf die Breſche ſetzte, das Schwert aus ſeinem Schädel zog, den Helm von ſeinem Kopfe löſte, und den Kopf des Todten auf ſeinen Schooß legte, ohne ſich um das, was um ihn her vorging, zu bekümmern. Da nun er und ſein Neffe als die Letzten aushielten, ſo hatte der Kampf aufgehört, ſobald der Neffe todt war und der Oheim ſaß: man forderte alſo den armen Mann auf, ſich zu ergeben, und ſagte ihm, es werde ihm nichts zu Leide geſchehen.„„Wird man mich vom Leibe meines Neffen trennen?““ fragte er.„„Nein,““ antwortete man ihm.„„Wohl, dann ergebe ich mich: macht mit mir, was Ihr wollt.““ Und er ergab ſich in der That, ſchloß den Körper von Franz in ſeine Arme, folgte ſeinen Führern bis zum Zelte des Herzogs von Savoyen, wachte bei dem Todten einen Tag und eine Nacht, grub ſein Grab am Ufer des Fluſſes, beerdigte ihn, kam dann, getreu ſeinem Worte, nicht zu fliehen, wieder zurück und nahm den Platz auf der Bank ein, wo Ihr ihn getroffen habt. Nur ſoll er ſeit dem Tode von Franz weder gegeſſen, noch getrunken haben.“
„Armer Heinrich!“ murmelte Yvonnet, während Maldent, mochte er nun ein minder empfindſames Herz haben, oder wollte er es verhindern, daß das Geſpräch in die Clegie gerieth, raſch fragte:
„Und Malemort, ich hoffe, daß er diesmal ein ſeiner würdiges Ende genommen hat“
„Nun,“ erwiederte Pilletrouſſe,„gerade hierin täuſcheſt du Dich: Malemort hat zwei neue Wunden bekommen; was ihm mit den alten wohl gezählt ſechs⸗ undzwanzig gibt, und da man ihn für todt und zwar


