Teil eines Werkes 
11.-14. Bdchn (1856)
Entstehung
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ten Teufel getödtet werden, den ſie Eiſenbrecher nen⸗ nen, ein Waffenträger, ein Milchbruder, ein Freund des Herzogs von Savoyen. Der Oheim und der Neffe waren zwanzig Schritte von einander entfernt und vertheidigten, glaube ich, die elfte Breſche. Dieſer Eiſenbrecher, ſonſt Scianca Ferro genannt, band mit dem Neffen an: der arme Franz hatte ſchon ein Zwanzig Mann getödtet; er war ein wenig müde und kam zu ſpät zur Parade; das Schwert ſpaltete ſ einen Helm und hieb ihm den Schädel bis auf die Augen aus⸗ einander! und, man muß es zu ſeinem Lobe ſagen, ſein Schädel war ſo hart, daß der verdammte Eiſen⸗ brecher, wie ſehr er ſich auch anſtrengte, nie ſein Schwert aus der Wunde herauszureißen vermochte. Während er mit aller Heftigkeit arbeitete, um es wieder zu bekommen, bemerkte der Oheim, was vor⸗ ging, und da er ſah, daß er nicht mehr Zeit hatte, um ſeinem Neffen zu Hülfe zu eilen, ſo ſandte er

mit aller Gewalt ſeinen Streitkolben ſtatt ſeiner ab:

der Kolben traf gerade ans Ziel und drückte, wie es ſcheint, den Küraß, das Fleiſch und ſogar die Rippen ein; doch es war zu ſpät: Franz fiel auf einer Seite und Eiſenbrecher auf der andern; nur fiel Franz, ohne ein Wort zu ſprechen, während Eiſenbrecher fallend Zeit hatte zu ſagen:Man thue demjenigen, welcher mir ſeinen Streitkolben an die Rippen ge⸗ ſchleudert hat, nichts zu Leide... Komme ich da⸗ von, ſo wünſche ich die Bekanntſchaft dieſer ſchätzens⸗ werthen Katapult zu cultiviren. Und er fiel in Ohnmacht, doch ſein Wille wurde heilig gehalten. Man nahm Heinrich Scharfenſtein lebendig gefan⸗

gen; was nicht ſchwierig war, da er, als er ſeinen

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