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„Da ſagte geſtern mein Vater zu ſich ſelbſt: Ahl wenn ich meinen Eſel nähme und ihn mit Kohl, Rüben und Lattich belüde, und wir brächten Alles dies ins Lager, es würde vielleicht dem König von Spanien und dem Prinzen von Savoyen Ver⸗
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gnügen machen, friſches Kraut zu eſſen.
„Ich glaube, bei Gott! es macht wohl unſerer Kuh Vergnügen, die nicht dümmer iſt, als Andere, friſches Kraut zu freſſen! warum ſollte das nicht einem König und einem Prinzen Vergnügen machen!“
„Wenn Ihr lange ſprächet, mein Freund,“ ver⸗ ſetzte lächelnd Emanuel Philibert,„ich glaube, ich würde Euch am Ende verſtehen; doch gleichviel, ich will lieber mit Eurer Tochter zu thun haben, als mit Euch... Fahret fort, mein ſchönes Kind, fah⸗ ret fort.“
„Dieſen Morgen,“ fuhr das Mädchen fort,„bei Tagesanbruch, gingen wir ſodann in den Garten hinab, mein Vater und ich; wir ſchnitten, was wir Friſcheſtes und Schönſtes an Gemüſen fanden; wir beluden damit den Eſel, und wir ſind gekommen... Haben wir denn ſchlimm gethan, gnädigſter Herr?“
„Im Gegentheile, mein Kind, Ihr hattet da eine ſehr gute Idee!“
„Eil wir glaubten es wie Ihr, Durchlaucht... Doch kaum waren wir im Lager, da fielen Eure Soldaten über unſern armen Eſel her. Mein Vater mochte immerhin ſagen:„„Das iſt ja für Seine Majeſtät den König von Spanien! das iſt ja für Seine Durchlaucht den Prinzen von Savoyen!““ ſie wollten nichts hören! Nun fingen wir an zu ſchreien, und unſer Eſel fing auch an zu ſchreien; doch trotz


