Teil eines Werkes 
6.-10. Bdchn (1855)
Entstehung
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Und beim Anblicke dieſes Sohnes, der der arme kleine Franz II. kläglichen Andenkens ſein ſollte, klatſchte man in die Hände, ſchrie und brüllte man.

Die Königin blieb auf dem Balcon, um die Be⸗ geiſterung zu unterhalten, und überließ es dem Car⸗ dinal von Lothringen und Dandelot, die Angelegen⸗ heiten mit den Behörden der Stadt Paris ins Reine zu bringen.

Catharina hatte Recht: ſie thaten dies, und ſie thaten es gut.

Sie beruhigten, ſagt die Geſchichte von Heinrich II. vom Abte Lambert,ſie beruhigten die Beamten und die vornehmſten Bürger von Pa⸗ ris über die Liebe und die Zärtlichkeit des Königs, der bereit, ſein Leben zu opfern, um die Gefahren zu entfernen, welche ſie zu bedrohen ſchienen; ſier verſicherten ihnen, wie niederſchlagend auch der Ver⸗ luſt, den Frankreich erlitten, ſo ſei doch dieſer Ver⸗ luſt nicht unerſetzlich, wenn Seine Majeſtät bei ihren getreuen Unterthanen den Eifer finde, den dieſe immer für den Ruhm und die Intereſſen des Staa⸗ tes gehabt haben; ſie fügten bei, der König, um ſeine Völker nicht zu überbürden, habe nicht angeſtanden, ſein eigenes Erbgut zu verpfänden, da er ſich aber dieſe Hülfsquelle genommen, ſo könne Seine Maje⸗ ſtät nur noch auf die freiwillige Unterſtützung rech⸗ nen, die ſie ſich von ihren Unterthanen verſpreche, und je dringender das Bedürfniß ſei, deſto mehr müſſe das franzöſiſche Volk Anſtrengungen machen, um ſeinen König in den Stand zu ſetzen, gleiche Kräfte denen ſeinen Feindes gegenüber zu ſtellen. Dieſe Rede brachte ihre Wirkung hervor: die