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„Schlagen Sie ein!“ ſagte Richelieu, indem er Mailly die Hand reichte.
„Wiel ich ſoll einſchlagen?“
1„Sie machen mich zum freudigſten Menſchen der
elt.“ „Dadurch, daß ich Ihnen ſage, ich liebe Olympia, Olympia liebe mich? daß ich Ihnen ſage, ich würde ſie Allen ſtreitig machen, ſelbſt dem König?“
„Welch ein Glück iſt das!“ rief der Herzog.
„In welcher Beziehung iſt das ein Glück? Sie legen mich auf einen Roſt, lieber Herzog.“
„Das benimmt mir alle Bedenklichkeiten.“
„Sie hatten alſo ſolche?“
„Gewiß, mein lieber Graf; Sie begreifen, wie Sie vorhin ſagten: ein Gatte bleibt immer ein Gatte, es ſei denn, daß er es nicht mehr iſt, wie Sie.“
„Sie wollen alſo über Frau von Mailly mit mir ſprechen?“
„Allerdings, da ich nur deshalb komme; das iſt es, was mich befangen macht.“
„Ahl bei Gott! Herzog, ich möchte wohl wiſſen, wer der Befangenſte von uns Beiden iſt.“
„Offenbar ich,“ erwiederte Richelieu,„und zum Beweiſe dient, daß ich mich ſeit einer Stunde um die Frage drehe und nicht weiß, womit ich anfangen ſoll.“
„Soll ich Ihnen helfen?“
„Bei Gott! das wäre galant, mein lieber Graf.“
„Ahl das iſt ſehr leicht. Sie haben Frau von Mallly geſtern in Ramboutllet geſehen; Sie haben Sie reizend gefunden, und Sie wollten ſich, als guter Kamerad, über unſere Trennung Sicherheit verſchaffen.“
„Das iſt es, bei meiner Treue! Doch wer konnte Ihnen ſagen... 2“
„Ich bin unterrichtet; gehen Sie immer zu.“
„Wahrhaftig, mein lieber Graf, man kann nicht geiſtreicher ſein.“
„Ahl das iſt ſtark!“ rief Mailly, indem er laut auf⸗


